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Gebäudereiniger-Innung Südwestfalen - Mittleres Ruhrgebiet
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Neues bei der Blitz-Blank
Glas- u. Gebäudereinigungsgesellschaft mbH


27.10.2015


Auszug aus dem BIV Rundschreiben 13-2015 zum Thema Auftraggeberhaftung beim Mindestlohngesetz.


Seit in Kraft treten des Mindestlohngesetzes (MiLoG) verlangen Kunden häufig umfangreiche Erklärungen von Ihren Dienstleistern, in denen diese z.B. Bürgschaftserklärungen für den Fall eines Mindestlohnverstoßes abgeben und den Kunden für den Fall eines Mindestlohnverstoßes des Dienstleisters von jeglicher Haftung freistellen sollen. Die Dienstleister sollen sich häufig auch dazu verpflichten, dem Auftraggeber ein Einsichtsrecht in die eigene Lohnbuchhaltung zu gewährleisten.


Die Auftraggeberhaftung in der Gebäudereinigung ist grundsätzlich nichts Neues, weil sie schon lange im Arbeitnehmer-Entsendegesetz geregelt ist.


Erst mit in Kraft treten des MiLoG ist die Haftung des Auftraggebers aber verstärkt in den Fokus geraten. Daraufhin reagierten einige Kunden reflexartig mit dem Verlangen nach umfangreichen Haftungsfreistellungserklärungen für den eventuellen Fall einer Haftung nach dem MiLoG.


Dabei geht die im MiLoG geregelte Haftung des Auftraggebers nicht weiter, als die bisher schon im Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) geregelte Auftraggeber-Haftung.


Ein weit verbreiteter Rechtsirrtum ist die Annahme, es gäbe eine verschuldensunabhängige Haftung des Kunden.


Das Mindestlohngesetz unterscheidet zwischen zwei unabhängig voneinander bestehenden Haftungsvarianten:


1)    § 13 des MiLoG regelt eine verschuldensunabhängige Haftung des Auftraggebers,

       bei der der Auftraggeber wie ein Bürge haftet, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet.

       Diese Haftung findet aber nur in engen Grenzen Anwendung.

2)   § 21 Abs. 2 des MiLoG regelt die verschuldensabhängige Haftung des Auftraggebers,

      die eine Ordnungswidrigkeit mit der Folge eines Bußgelds auslöst.


Beide Haftungstatbestände sind zu trennen.


Das vollständige Rundschreiben finden Sie hier.



15.10.2013


Neues Corporate Design für den BIV - ein innovativer Auftritt für einen starken Verband


Zur CMS 2013 präsentiert der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks erstmals sein neues Gesicht – mit neuem Logo, Claim und vollständigem Corporate Design. Damit tritt der BIV an, die Verbandskommunikation und das gesamte Erscheinungsbild der Organisation der gewaltigen Entwicklung der Branche anzupassen.



Dabei steht das neue Logo und damit Handwerkszeichen  im Mittelpunkt des Auftritts. Es ersetzt das monochrome Achteck und ist durch die Form organischer und flexibler – durch die farbige Gestaltung zugleich ein Abbild der Vielfalt der Branche.


Denn genau das war das Ziel der Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes des BIV: Es soll demonstrieren, dass der Verband mit der Entwicklung seiner Mitgliedsunternehmen – basierend auf dem soliden und klassischen Gebäudereinigungsfundament hin zum Rundum-Dienstleister für Liegenschaften — Schritt hält. Gleichzeitig symbolisiert es die Vielfalt der Branche, aber auch die Vielfalt derjenigen, die bei allen Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen: den Menschen, die Dienstleistungen in Auftrag geben, die sie planen, koordinieren und durchführen und schließlich den Menschen, die die Dienstleistungen als Nutzer erfahren und erleben.


Deshalb blieb es auch nicht bei einem neuen Handwerkszeichen sondern der BIV reagierte auch auf die langwährende Aufforderung, die Bezeichnung der Branche dem tatsächlichen wirtschaftlichen Betätigungsfeld anzupassen und attraktiver zu gestalten – auch und gerade für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen.


Dies soll die neue Bezeichnung „Die Gebäudedienstleister“ ausdrücken und unterstreichen, was die Gebäudereinigungsbranche inzwischen tatsächlich ist: „Mehr als Handwerk“, wie der neuer Slogan lautet. Er drückt aus, dass Gebäudereinigungsunternehmen, GEBÄUDEDIENSTLEISTER, es wie kaum ein anderes Handwerk verstehen, neben ihren Ursprungskompetenzen durch ausnahmslose Serviceorientierung und konsequente Weiterentwicklung ihres Angebots die Bedürfnisse ihrer Kunden rund um deren Liegenschaften zu erfüllen.


Wenn heute aus der TOP TEN des Facility Managements fünf Unternehmen ihren Ursprung im Gebäudereiniger-Handwerk haben, spricht dies eine deutliche Sprache und zeigt auf, dass unsere Branche eine gute Zukunft vor sich hat, wenn sie ihre vielen Stärken nutzt und ausspielt.

Eine Zukunft, die selbstverständlich auch Auszubildenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offen steht. Für die Personalrekrutierung und Nachwuchswerbung wurde deshalb ein eigener Claim für die Branche als größter Arbeitgeber im Handwerk entwickelt: „Rein in die Zukunft“! Mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs „rein“, aber auch mit der Eindeutigkeit der Aussage tun sich zahllose Möglichkeiten der gezielten Ansprache auf, die Verband wie Mitgliedsunternehmen umfangreich nutzen können.


Entwickelt wurde das neue Corporate Design mit großer Kreativität und Professionalität von der renommierten Agentur Meta-Design aus Berlin.


Sicher wurde mit dieser Neuentwicklung auch und gerade in dieser Form ein großer, vielleicht auch mutiger Schritt gegangen. Das Gebäudereiniger-Handwerk hat es aber auch schon immer verstanden, innerhalb des Handwerks eine Sonderposition einzunehmen. Wenn wir nun den Spagat bewältigen, einerseits das traditionsreiche und traditionsbewusste Gebäudereiniger-Handwerk mit den aktuellen Entwicklungen und Chancen der Branche in einem so neuen aber auch aussagekräftigen Gesamtbild zu vereinen, ist dies wohl der beste Weg …“rein in die Zukunft“.

Mit dem neuen Corporate Design ist unser Verband in der Lage, zeitgemäß zu kommunizieren, die erworbene breite Dienstleistungskompetenz seiner Mitgliedsunternehmen eindrucksvoll und prägnant zu präsentieren und unsere schon immer professionellen Inhalte nun auch optisch professionell zu vermitteln. Kurzum: ein innovativer Auftritt für einen starken Verband!


Übrigens: Das Handwerkszeichen mit den Claims steht den Mitgliedsunternehmen der Innungen und Verbände des Gebäudereiniger-Handwerks exklusiv zur Nutzung zur Verfügung, es ist entsprechend geschützt und patentrechtlich angemeldet.


Allen Mitgliedsunternehmen der Innungen und Verbände des Gebäudereiniger-Handwerks erhalten  ein Vorstellungspaket mit Mustern der unterschiedlichen neuen Produkte des Bundesinnungsverbandes. Vorlagen für das Logo und die Claims stehen in Kürze hier auf der Webseite zum Download zur Verfügung. Alle Fragen rund um das Corporate Design beantwortet das BIV-Team gerne.


27.08.2012


Gesetz der Wirtschaft (John Ruskin)


Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.


Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.


Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.


John Ruskin (1819-1900)



08.02.2012

Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge in der Gebäudereinigung



Mindestlohntarifvertrag


Der Text der Dritten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung (Mindestlohntarifvertrag Gebäudereinigung) ist am 29. Dezember 2011 im Bundesanzeiger verkündet worden. Die Allgemeinverbindlichkeit ist damit seit dem 1. Januar 2012 in Kraft.


Rahmentarifvertrag


Das Bundesarbeitsministerium hat mitgeteilt, dass der Tarifausschuss für den 21. Februar 2012 die Verhandlung zur Allgemeinverbindlichkeit des RTV 2012 angesetzt hat.


Der RTV 2012 kann rückwirkend zum 1. Januar 2012 für allgemeinverbindlich erklärt werden, da der BIV gemeinsam mit der IG BAU frühzeitig in 2011 den Antrag gestellt hatte..


Quelle:

Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks


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